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Hi, i exist.

Die beliebteste Frage in den letzten Tagen war Folgende: “Na, wie ist es denn so?”
Solche Fragen sind ja grundsätzlich mit Relativitätstheorien gleichzusetzen, es gibt einfach keine kurze Antwort.
Das versteht jeder, der schonmal am Anfang eines neuen Kapitels in seinem Leben stand.
“Und wie ist es?” ist die berühmte Gretchenfrage. Was kann man darauf antworten?

Um richtig zu antworten bräuchte man mindestens eine halbe Stunde Zeit. Schließlich müssen ja alle neuen Erfahrungen und Empfindungen abgedeckt werden. Dennoch bleibt es öfter bei einem “Es ist toll.”.  Will man dem Gegenüber ja keinen elendslangen Bericht mit jeder noch so kleinen Einzelheit antun.
Im Ernst, wie ist das so? Nach 4 Jahren Studium, in denen man so viel gesehen und gelernt hat? Nach so vielen Menschen, die einen Eindruck bei einem hinterlassen haben? Nach 23 Jahren wieder bei Null anfangen?

“Guten Tag, ich bin neu hier und es ist toll.” Ja, ich bin ein Neuling.

Whoop! Dies ist der erste Post, den ich mit meinem neuen Macbook Pro schreibe! Oh Gott, ich liebe es jetzt schon.

Es gibt einige Neuigkeiten. Nur kurz eine Zusammenfassung:
Ich habe endlich meinen Bachelor of Arts und somit ein abgeschlossenes Architekturstudium. Und seit einer Woche arbeite ich in meinem neuen Beruf. Ich bin unglaublich glücklich und das Team ist einfach spitze.

Zur Zeit könnte es einfach nicht besser laufen. :)

Nachdem der angenehm warme Kaffee seinen Weg in das Innere meines Körpers gefunden hat, von dort langsam seine weckende Wirkung entfaltet und ich meine Zähne von dem Schmutz der Nacht und eben diesem Kaffee gereinigt habe, setze ich mich auf unsere Couch und schreibe seit Ewigkeiten mal wieder.
Ich muss grinsen, wenn ich „auf unsere Couch“ lese. Aus zweimal „Ich“ wird „Wir“.
Es ist viel passiert. Ich hatte viel zu tun, deswegen habe ich ewig nichts von mir hören lassen.
Letzte Woche habe ich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben. Ich mache 3 Kreuze, wenn das endlich erledigt ist.
Ich blicke mich in unserem Wohnzimmer um. Im Radio läuft „Sympathy fort the devil“ von den Rolling Stones. (USA 70’s Rock Channel ist der Beste!). Links und rechts von mir jeweils eine dösende Katze. Ich fühle mich unglaublich wohl.
Mai 12, 2014
“[…]Life wasn’t meant to be taken in large movements. The next day will inevitably arrive, you’ll sleep, and the moment will have passed. But when you have a hundred thousand small moments, you can step back and appreciate the picture a lot more than metaphorically blowing your load on some grand moment that, in all honesty, look, you’re not Bruce Fucking Springsteen, you’re not going to be able to blow everyone’s mind every single night. You’re not Romeo and/or Juliet. There’s no reason to drink the poison together in some flame-out gesture. So that leaves us with the small stuff. It’s all about the detail.
That’s what love is. Attention to detail.
[…] And I’ll tell you why you have to make the small things, the small moments count so much more:
You’ll remember the small things a lot longer than the big ones.
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Es ist Frühling. Strecke dich. Dreh auch dich mal und bewege deine Gliedmaßen.

Guten Morgen!Hast du gut geschlafen?                                           

Stell‘ mal nicht nur die Uhr eine Stunde vor, sondern stell dich auch mal vor den Spiegel. Kämme deine vom Schlaf zerzausten Haare. Wasch‘ dir das Gesicht.

Zufrieden? Hast du den Winter genossen? Sind deine Sommersprossen noch da?
Dreh‘ mal nicht nur an der Uhrzeit, sondern auch an dem Lautstärkeregler deines Radios. Tanz und spring, bis du außer Atem bist. Reiß dabei die Fenster weit auf und lass die Frühlingsluft in dein Zimmer. Siehst du die Menschen? Sie strömen nach draußen, angesteckt von den Sonnenstrahlen.

Ich versuche zu übersetzen. In ein Format, das ich verstehe.
Ich versuche dich zu übersetzen, aber wie bei allen großen Werken geht bei der Übersetzung ganz sicher etwas verloren. Weil Worte schon lange nicht mehr ausreichen. Zu viel Interpretationsspielraum.
 
Sowas wird es immer geben. Leerstellen, die unausgefüllt bleiben. Diese Momente, die nicht vollständig erfasst werden können. Diese Türen, die nur einen Spalt zu öffnen sind.
Und wahrscheinlich –ich versuche es zu glauben –  ist es auch gut so. Es gibt für alles einen Grund.
Und so wehen die Tage wie ein Lufthauch über die Wiesen. Und die Brisen tragen etwas von pulsierend fernen Welten und unentdeckten Gefühlen mit sich. Mein Kopf war voll vom grauen Rauch, der hartnäckig versuchte, mich vor Ort zu halten und nicht hinfort getragen zu werden. Ich will loslaufen. Nicht nur beim Alten bleiben, wo ich mich auskenne.
Wenn ich meine Gedanken ausräume, merke ich, dass ich mich aus dem Großteil der Gesellschaft auszäune. Sollte ich das bereuen oder einfach weiterträumen ?
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“I like drinking coffee alone and reading alone.
I like riding the bus alone and walk home alone.
It gives me time to think and set my mind free.
I like eating alone and listening to music alone.

But when I see a mother with her child, a girl with her lover, or a friend laughing with their bestfriend,
I realize that even though I like being alone, I don’t fancy being alone.

The sky ist beautiful, but most people are sad.
I just need someone who won’t run away.”

London 2013/2014 <3

Dezember 04, 2013

Oh, my london … und ich bin so unglaublich aufgeregt :D