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September 10, 2014

Ich bin ja -wie die meisten- bekennender Ikea-Freak. Ja, ich habe Architektur studiert und müsste die schwedischen lowcoster Designer dadurch mit verachteten Blicken strafen, aber ich bin auch Mensch und finde, dass Ikea mir zu günstigen Preisen ordentliche Möbel bietet, die mir einen weiten Nutzungs- und Dekorationsspielraum lassen.
Stundenlang könnte ich durch unseren Ikea spazieren und mir dabei verträumt all die verschiedenen erbauten Lebensräume anschauen. Geht es euch auch so?

Nun wollten wir dieses Wochenende noch ein schon lange störendes Möbelstück entfernen und ersetzen – eine Küchentheke. Das war anfangs ein mittelschweres Unterfangen. Ikea bietet einen Haufen Schränke für die Küche an, aber keiner passte vom Stil oder von den Maßen.  Schon halb am aufgeben, hatte mein Freund pötzlich die Idee: Wir bauen uns aus verschiedenen Ikea-Grundteilen unsere eigene Küchentheke. 

Whoop! Dies ist der erste Post, den ich mit meinem neuen Macbook Pro schreibe! Oh Gott, ich liebe es jetzt schon.

Es gibt einige Neuigkeiten. Nur kurz eine Zusammenfassung:
Ich habe endlich meinen Bachelor of Arts und somit ein abgeschlossenes Architekturstudium. Und seit einer Woche arbeite ich in meinem neuen Beruf. Ich bin unglaublich glücklich und das Team ist einfach spitze.

Zur Zeit könnte es einfach nicht besser laufen. :)

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” Der Biophysiker Dr. Stefan Klein schreibt in seinem Buch “Alles Zufall”:
>>Nur am Wirken des Zufalls erleben wir den Fluss der Zeit. Schließlich ist es der Zufall, der die Geschichte vorantreibt.<<

Ohne Zufall gibt es keine Evolution,
ohne Zufall gibt es keine Zukunft
(im Sinne von “zukünftig”).

Der Astrophysiker Dr. Arnold Benz (“Die Zukunft des Universums”) oder der biologe Ruppert Shaldrake formulieren dies genauso.

Nur mit andauerndem, großen Energieaufwand können wir uns gegen den Zufall durchsetzen und unsere Ordnung schaffen – siehe Schreibtisch, Werktstatt etc..
Über den Zufall bescheid wissen, den Zufall zulassen, ihn wahrnehmen und dann entscheiden, ob man sein “Angebot” übernimmt, das ist ein kreativer Akt.

Neben aller Vorausplanung unseres Licht – Objekts, der Planung von Botschaften und der damit verbundenen Planung von Equipment, Lichteffekt, Ort der Präsentation usw. sind wir alle vom Endergebnis überrascht.
Niemand hätte dieses in seiner Form und Wirkung vorhersagen können.

Ich bin jetzt den sechsten Tag hier im Abrissblock WKX bei dem Projekt “Auszeit- Nachdenken über H.”.
Eingelebt habe ich mich schon einigermaßen, dennoch ist einiges noch arg gewöhnungbedürftig.
Bis gestern hatten wir jeden Morgen eine 7. Klasse zu besuch. In jedem Labor wurde also fleißig gearbeitet. Vorallem in meinem! :D Das Ergebnis ist verblüffend. Aufgabe war es, eine Jugendherberge (orientiert am Würfelblock) zu entwerfen.
Heute ist es ruhiger als die letzten Tage. Ich sitze jetzt hier, von Skizzenrollen und Stiften umringt. Dabei läuft laut Queen, später sicher Metallica oder Aerosmith. Ich hoffe sehr, dass noch Interessierte ihren Weg hierher finden und ein wenig mitdenken.
Ja, das könnt ihr als Aufruf nehmen! ;)
Schlafen werde ich erstmal nicht im WKX.
An dieser Stelle nochmal ein gaaaanz großes Danke an Alex, Madlen und Nelchen ! :D

Das Projekt “auszeit – Nachdenken über H.”  hat begonnen und wir verziehen uns jetzt alle 3 Wochen lang in ein dem Abgriss geweihten Würfelblock.
Mal schauen, wie es wird. Hier sind die ersten Eindrücke:

Wie ich schon erwähnt habe, nehme ich im Juli an einem dreiwöchigen Projekt Teil. Es wird in Hoyerswerda stattfinden und wir suchen noch fleißige und interessierte Architekturstudenten, die mitwirken wollen. :)
Deswegen mache ich jetzt einfach mal über meinen Blog Werbung.

http://www.kufa-hoyerswerda.de/auszeit-nachdenken-uber-h.html