Logo

Der Wecker klingelt um 6.00 Uhr . Ich wache auf. Es ist noch dunkel draußen. Der erste Gedanke des Tages ist: Fit sein! Ich muss fit sein. Ausschlafen ist ein Luxus und außerdem zu viel verschwendete Zeit. Stattdessen schwinge ich meinen Körper – der noch gar nicht richtig mitbekommen hat, was eigentlich los ist – aus dem Bett. Ich bewege meinen noch nicht munteren Körper unter die Dusche und summe, um meine Stimmung zu heben. Wahrscheinlich denkt der Nachbar, seine Lüftung sei kaputt. Ich schlürfe noch halb nass in die hellerleuchtete Küche. Das Licht brennt in meinen müden Augen. Der erste Kaffee des Tages ist gegen halb sieben und so beginne ich langsam mit der Menschwerdung. Nachdem die Haferflocken mit extra viel Banane ihren Weg in den Magen gefunden haben, stehe ich am eigentlichen Tagesbeginn. Bis meine Schicht beginnt bleibt noch einige Zeit und so entscheide ich mich noch etwas Warenkunde zu lernen. Apokrine und ekrine Schweißdrüsen, Salicylsäure etc.. Nebenbei versuche ich noch Materialien für den nächsten Fachbericht zusammenzusuchen. Über Zöliakie. Um wieder etwas geschafft zu haben und es von der über einen schwebenden To-Do-Liste abhaken zu können.
Ich putze meine Zähne, kämme mir das Haar und schlüpfe in meine Klamotten.
Die Arbeitswoche beginnt recht ruhig, das ändert sich aber rasch.

Juli 14, 2013

Letzte Woche um diese Zeit war ich bei dem legendäresten Konzert meines Lebens.
Bruce Springsteen in der Red-Bull-Arena.
Spontan ist noch immer am besten und so bestellte ich vier Tage vor dem Konzert noch zwei Karten. Ich war nie der größte Springsteen-Fan. Kannte die Lieder nur von den Stunden, wo Papa beim Saubermachen laut aufdrehte und mitgröhlte. Dementsprechend sahen auch meine Textkenntnisse aus, doch das war mir egal.

Und dann war es soweit. Der Moment, wenn man das erste Mal ein Lied hört und es sofort “klick” macht.Wenn man große Augen bekommt und sich die Haare auf den Armen aufstellen.Ich bin unverhofft in diesem Konzert gelandet und ich hätte nirgends besser diese Nacht verbringen können. Ein Gefühlsrausch nach dem Anderen. Musik, die dazu auffordert, die Augen zu zumachen und einfach in sich zu versinken. Musik, die dazu auffordert, wilde Sprünge zu vollziehen und in Euphorie zu tanzen. Wenn man sich in Musik verlieben kann, schwebe ich auf Wolke Sieben.

Oktober 21, 2012

Es ist ein wunderschöner Morgen. Die Sonne strahlt über die -nun mittlerweile- goldenen Baumkronen hinweg. Ich bin schon früh aufgestanden. Musste einige Vorbereitungen treffen. Ein langer, aber schöner Tag steht bevor. Trinke erstmal in Ruhe meinen Kaffee, gehe duschen und kuschel mich dann ,noch ganz nass,  zu dir ins Bett. Neben dir ist alles so warm und weich, da fällt es schwer wieder aufzustehen. Aber wir müssen.
Auf uns wird gewartet. Wir wollen mit Markus und Jule in den Zoo Leipzig, waren viel zu selten dort bis jetzt. Verschlafen stellst du dich unter die Dusche und lässt dich berieseln, während ich anfange die Verpflegung vorzubereiten. Ich schneide,schmiere und belege. Plötzlich umarmst du mich von hinten und dein Kopf ruht auf meiner Schulter. Du flüssterst mir ins Ohr, dass du es liebst, wenn ich für dich koche und deine Nase vergräbt sich in meinem klammen Haar. Ich genieße den Moment, es kribbelt überall in mir. Jeder Morgen soll so werden.
Wir packen schnell alles zusammen und gehen los.

Ich hoffe ihr habt das schöne Wetter genauso genossen,wie wir. :)

Überall eine Seifenblase. Hier sind die Bilder vom Seifenblasen-Flashmob in Leipzig. :)