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Post-Holiday-Syndrom. So nennen es die Forscher, wenn man nach dem Urlaub kurzfristig weniger leistungsfähig ist.
Ungefähr zwei Drittel aller Mitarbeiter weisen dieses Syndrom nach der Rückker aus dem erholsamen Urlaub auf. Die Verschnaufpause war erholsam und schön, doch zurück in dem Job will einfach nichts gelingen und die Tage ziehen sich wie alter Kaugummi. Dieser Zustand kann bis zu drei Tage andauern.

Der Urlaub beginnt und der Körper muss sich erstmal von dem täglichen Arbeitsstress lösen und der Kopf muss frei werden. Ebenso brauchen Körper und Kopf ein bis zwei Tage, um wieder in den gewohnten Arbeitsrhythmus zu kommen.
Dabei zeigt eine Studie von Urlaubsforschern: Es fällt demjenigen besonders schwer, schnell das alte Tempo aufzunehmen, der besonders lange aus dem Joballtag raus war. Außerdem findet auch derjenige schwerer in die Tätigkeit zurück, wer seinen Urlaub besonders genossen hat-dieser fühlte sich jedoch auch länger erholter.

Wie hoch der Erholungseffekt bei welcher Urlaubslänge ist, ist zwiespältig. Jedoch sind die freien Tage zweifellos unerlässlich für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit, da die Stresshormone sinken-auch wenn ordentlich Urlaubsstress besteht, da der Stress in negativen (Disstress) und postiven (Eustress) unterteilt wird. Daher ist es auf jeden Fall gesundheitsschädigend, wenn man sich lange Zeit gar keine Auszeit gönnt.
Trotzdem freuen sich 56 Prozent der männlichen Arbeitsnehmer nach dem Urlaub auf dem Job. Bei den Frauen sind es sogar 69 Prozent (laut einer Umfrage des IFAK-Instituts aus dem Jahr 2008).

Ich hab hier einige Tipps für euch, wie der erste Arbeitstag nicht gleich mit dem Gefühl startet, dass ihr schon wieder eine Auszeit braucht:

September 10, 2014

Ich bin ja -wie die meisten- bekennender Ikea-Freak. Ja, ich habe Architektur studiert und müsste die schwedischen lowcoster Designer dadurch mit verachteten Blicken strafen, aber ich bin auch Mensch und finde, dass Ikea mir zu günstigen Preisen ordentliche Möbel bietet, die mir einen weiten Nutzungs- und Dekorationsspielraum lassen.
Stundenlang könnte ich durch unseren Ikea spazieren und mir dabei verträumt all die verschiedenen erbauten Lebensräume anschauen. Geht es euch auch so?

Nun wollten wir dieses Wochenende noch ein schon lange störendes Möbelstück entfernen und ersetzen – eine Küchentheke. Das war anfangs ein mittelschweres Unterfangen. Ikea bietet einen Haufen Schränke für die Küche an, aber keiner passte vom Stil oder von den Maßen.  Schon halb am aufgeben, hatte mein Freund pötzlich die Idee: Wir bauen uns aus verschiedenen Ikea-Grundteilen unsere eigene Küchentheke. 

Ich bin jetzt den sechsten Tag hier im Abrissblock WKX bei dem Projekt “Auszeit- Nachdenken über H.”.
Eingelebt habe ich mich schon einigermaßen, dennoch ist einiges noch arg gewöhnungbedürftig.
Bis gestern hatten wir jeden Morgen eine 7. Klasse zu besuch. In jedem Labor wurde also fleißig gearbeitet. Vorallem in meinem! :D Das Ergebnis ist verblüffend. Aufgabe war es, eine Jugendherberge (orientiert am Würfelblock) zu entwerfen.
Heute ist es ruhiger als die letzten Tage. Ich sitze jetzt hier, von Skizzenrollen und Stiften umringt. Dabei läuft laut Queen, später sicher Metallica oder Aerosmith. Ich hoffe sehr, dass noch Interessierte ihren Weg hierher finden und ein wenig mitdenken.
Ja, das könnt ihr als Aufruf nehmen! ;)
Schlafen werde ich erstmal nicht im WKX.
An dieser Stelle nochmal ein gaaaanz großes Danke an Alex, Madlen und Nelchen ! :D

Mit fast wahnsinnigem Jubel sprudeln Ideen aus mir heraus. Teilweise Groteske. Deformation der Phantasie. Ich imitiere Gefühle, nicht das Objekt.  Nur so gelange ich zu der persönlichen Vision. Nur so kann ich etwas wirklich Gutes entwerfen.  Ich versuche über die Realität hinaus zu entwerfen. Ob mir das oft gelingt sei dahingestellt. Wenigstens versuche ich das.
Ich sprudle über.  Ich rede zuviel. Ich denke zuviel. Ein Strudel von Gedanken benelbelt meinen Verstand. Ich liebe dieses Durcheinander in meinem Kopf. Ich habe das Gefühl, nur so kann ich die Dinge wirklich klar sehen und wahrnehmen.
Was mich inspiriert ? Zum größten Teil das Tanzen. Wenn wir tanzen versinken wir. In Wildheit, Sinnlichkeit. In einen Rausch, den wir uns vollkommen hingeben können. In Momenten der vollkommenen Hingabe, wenn wir das Denken komplett abschalten, kommen uns die besten Ideen.  Mit unseren Bewegungen füllen wir jedes Schweigen aus. Unser Verständnis wir unendlich  wie ein Meer. Wir gehen dorthin, wo die Flammen sind. Etwas, was wir uns sonst nur selten zutrauen.

Wie ich schon erwähnt habe, nehme ich im Juli an einem dreiwöchigen Projekt Teil. Es wird in Hoyerswerda stattfinden und wir suchen noch fleißige und interessierte Architekturstudenten, die mitwirken wollen. :)
Deswegen mache ich jetzt einfach mal über meinen Blog Werbung.

http://www.kufa-hoyerswerda.de/auszeit-nachdenken-uber-h.html