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Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich in der Bahn saß, auf dem Weg zur Schule. Ich war 18 Jahre alt und alles wirkte so betäubend, unglaublich schön und außergewöhnlich. Die Stadt verschwamm vor meinen Augen. Es fühlte sich alles so umwerfend, aufregend und kraftvoll an. Alles war möglich. Ich wusste zwar nicht, wie ich für meine Meinung einstehen sollte, wie sich echte Liebe anfühlte, wie man mit Geld umgeht oder wie ich mich in meinem Körper wohl fühlen soll, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie ich das lernen sollte. Ich handelte impulsiv und instinktiv.
Wenn ich auf die letzten sechs Jahre meines Lebens zurückblicke, sehe ich all die unbändigen, furchteinflößenden, bizarren, verwirrenden, ermüdenden und unbezahlbaren Momente, die diese Zeit so unvergesslich machten.

Nun bin ich 24 Jahre alt und -sicherlich- wünschte ich, dass ich damals so Einiges besser verstanden hätte.
Es ist nicht von Bedeutung immer wieder zurück zu blicken – viel mehr, dass man lernt, seine Glieder auszustrecken und all die kleinen und umfangreichen Details aufnimmt, die das Leben bietet – all die ernüchternden Wahrheiten über die wir stolpern.
Und das ist so Einiges: Abschiede, auf die man nicht vorbereitet ist; Projektarbeiten, die zusammenschweißen; Beziehungen, die einen zerstörten und man sich selber nicht mehr wieder erkennt; typische Ärgernisse, die ein Studium so mit sich bringt; Aufnehmen kleiner Miezekatzen…

Obwohl ich mittlerweile gelernt habe, mit vielen Situationen richtig umzugehen, stolpere ich immer noch über die Ein oder Andere. Aber das ist das Interessante am Leben: man hört nie auf zu Lernen.
Hier sind 8 Ratschläge, die ich gerne an euch und mein 18 Jahre altes Ich richten möchte.

“Kurz ist der Abschied für die lange Freundschaft.” – Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans 3, 6/ Lionel

Ich wünscht, du würdest jetzt nur ein paar Häuser weiter wohnen. Um mit dir zu sprechen, bräuchten wir kein Telefon. Wir bräuchten keine Webcam, um dich zu sehen. Wir würden nachts betrunken Herzen an deine Hauswand sprühen. Jeden Morgen würdest du sie dir ansehen und an uns denken und ich sehe schon dein Grinsen dabei vor mir.

Nichts geht über unsere gemeinsamen verstreichenden Nächte voller Pläne und Fingerschwüre, die von dem neuen Morgen abgelöst werden. Ein Morgen, der so jung und wild, wie wir selbst ist und die müden Augen in der Straßenbahn, die auf die vorbeifahrenden Umrisse der Stadt starren. Drei Stationen wachhalten.
Nichts geht über unsere Gespräche – manchmal ernst, manchmal verrückt.

Du hast mich ein Stück weit wieder ins Leben geholt. Durch dich hab ich so wundervolle Menschen kennengelernt. Danke, mein Gänseblümchen !

September 10, 2013
         
Wie wahr! In diesem Sinne: Vielen lieben Dank für all eure lieben Kommentare! Mir geht es gut, wenn nicht sogar sehr gut.:) Ich habe so tolle Menschen um mich herum, mit denen ich lachen kann. Danke! :-*
                     

 

Die Menschen sind nahezu nie zufrieden. Haben sie wenig, wollen sie viel. Haben sie viel, wollen sie mehr. Haben sie mehr, wollen sie mit wenig glücklich werden, aber aufgeben wollen sie dafür auch nichts.
Begreift ihr denn nicht, wie einfach Glücklichsein ist?
Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, das alles beim Alten bleibt… Alle Menschen haben immer eine genaue Vorstellung davon, wie wir unser Leben am besten leben sollten. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.

“Wie wollen wir denn nun sein: stark, schön und erfolgreich- oder edel, hilfreich und gut?”

– Seifenblasenflashmob in Leipzig

Dieser Montag hat so trübe angefangen, wie der Freitag Nachmittag aufgehörte.

Sie umgibt uns alle zu jeder Zeit und wird und wurde an vielen Orten von vielen Menschen angestrebt : Gemeinschaft.
Die letzten Tage zeigten, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind. Sie erfordern mehr. Sie erfordern ein gewisses Vertrauen. Ein Mittragen.
Ihr habt in den letzten Tagen Unvorstellbares geleistet.

Ihr seid wahre Helden!

Da bin ich wieder und will – zugegeben etwas verspätet- über mein Wochenende berichten.
Markus, Phil, Hans und Steffen waren in Dresden und es war einfach nur schön, dass wir mal wieder so beisammen waren. Auch wenn leider einer fehlte, aber ich sage nur Ostern, Jungs. ;)