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Post-Holiday-Syndrom. So nennen es die Forscher, wenn man nach dem Urlaub kurzfristig weniger leistungsfähig ist.
Ungefähr zwei Drittel aller Mitarbeiter weisen dieses Syndrom nach der Rückker aus dem erholsamen Urlaub auf. Die Verschnaufpause war erholsam und schön, doch zurück in dem Job will einfach nichts gelingen und die Tage ziehen sich wie alter Kaugummi. Dieser Zustand kann bis zu drei Tage andauern.

Der Urlaub beginnt und der Körper muss sich erstmal von dem täglichen Arbeitsstress lösen und der Kopf muss frei werden. Ebenso brauchen Körper und Kopf ein bis zwei Tage, um wieder in den gewohnten Arbeitsrhythmus zu kommen.
Dabei zeigt eine Studie von Urlaubsforschern: Es fällt demjenigen besonders schwer, schnell das alte Tempo aufzunehmen, der besonders lange aus dem Joballtag raus war. Außerdem findet auch derjenige schwerer in die Tätigkeit zurück, wer seinen Urlaub besonders genossen hat-dieser fühlte sich jedoch auch länger erholter.

Wie hoch der Erholungseffekt bei welcher Urlaubslänge ist, ist zwiespältig. Jedoch sind die freien Tage zweifellos unerlässlich für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit, da die Stresshormone sinken-auch wenn ordentlich Urlaubsstress besteht, da der Stress in negativen (Disstress) und postiven (Eustress) unterteilt wird. Daher ist es auf jeden Fall gesundheitsschädigend, wenn man sich lange Zeit gar keine Auszeit gönnt.
Trotzdem freuen sich 56 Prozent der männlichen Arbeitsnehmer nach dem Urlaub auf dem Job. Bei den Frauen sind es sogar 69 Prozent (laut einer Umfrage des IFAK-Instituts aus dem Jahr 2008).

Ich hab hier einige Tipps für euch, wie der erste Arbeitstag nicht gleich mit dem Gefühl startet, dass ihr schon wieder eine Auszeit braucht:

Tag 1.

3 Tage in London. Wir sind da! Unsere erste gemeinsame Reise. Ich bin aufgeregt. Es gibt viel zu sehen, erkunden und zu fühlen. Unser Guesthouse liegt in West Hampstead – ungefähr 20 Minuten vom Londoner Zentrum entfernt. Hier ist es einigermaßen ruhig (ein guter Ausgleich zu den oftmals stressigen und überfüllten Straßen der Innenstadt). Die Reise fühlte sich ewig an und es wird ein anstrengender Tag, also beschließen wir erstmal das nächstgelegene Starbucks aufzusuchen und uns einen großen Kaffe zu genehmigen. Es ist 14 Uhr in Großbritanien und Irland. Wir fassen den Entschluss, in Ruhe die Innenstadt zu erkunden. Oxford Streed – Regent Street – Picadilly Circus – Trafalgar Square (natürlich mit einem Besuch in der National Gallery) – Whitehall – Parliament Square. Nebenbei klappern wir die verschiedensten Läden ab, sodass meine Shoppinglist kleiner wird. Ein besonderes Highlight ist der Laden Anthropologie. Schon allein das Design des Ladens überzeugt.
Plötzlich ist es schon 20 Uhr und der lange Tag und die vielen neuen Eindrücke hinterlassen ihre Spuren. Wir beschließen zurück nach Hampstead zu fahren und uns in einem Lebensmittelladen noch Etwas zum Essen zu besorgen. Wir schlendern noch ein wenig in Hampstead rum. Niedliche Gegend. Viele kleine Shops und urische Pubs. Wir beschließen morgen Abend einen aufzusuchen.

November 06, 2014

Wir alle haben diese Tage, wo wir glauben nie eine Pause machen zu können. Zwischen Hausarbeit, Arbeit und Lernen fühlt es sich manchmal so an, als hätte ich keine einzige Minute für mich.
Nach einem wirklich stressigen Tag habt ihr vielleicht oft das Bedürfnis euch das Kissen gegen das Gesicht zu drücken und einfach laut loszuschreien, aber ich finde es effektiver eine spaßigere und entspannendere Möglichkeit zu finden, um die Nerven zu beruhigen.

Hier sind meine Favoriten, wie ich nach einem Tag voller Stress entspanne :

Den Körper bewegen
Kommt schon, bewegt euch. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist einfach eine Runde um den Block zu gehen. Jede Art von Bewegung wird euch helfen, den Kopf leer zu bekommen und wird eure Stimmung aufhellen. Wenn ihr wollt, dann joggt auch durch den Park. Ihr werdet danach viel besser einschlafen können – und klingt das nicht himmlisch? Ich mache 2-3 Mal die Woche Sport. Es hilft mir den Kopf leer zu bekommen und auf der Arbeit ausgeglichener zu sein und so gezielter meine Aufgaben zu erledigen. Wenn euch die Motivation fehlt, trefft euch zu zweit zum Sport.Ich gehe zusammen mit meinem Freund. Und wenn ich mal ein Tief habe pusht er mich, dass ich noch mehr gebe und nicht aufgebe.

Der Wecker klingelt um 6.00 Uhr . Ich wache auf. Es ist noch dunkel draußen. Der erste Gedanke des Tages ist: Fit sein! Ich muss fit sein. Ausschlafen ist ein Luxus und außerdem zu viel verschwendete Zeit. Stattdessen schwinge ich meinen Körper – der noch gar nicht richtig mitbekommen hat, was eigentlich los ist – aus dem Bett. Ich bewege meinen noch nicht munteren Körper unter die Dusche und summe, um meine Stimmung zu heben. Wahrscheinlich denkt der Nachbar, seine Lüftung sei kaputt. Ich schlürfe noch halb nass in die hellerleuchtete Küche. Das Licht brennt in meinen müden Augen. Der erste Kaffee des Tages ist gegen halb sieben und so beginne ich langsam mit der Menschwerdung. Nachdem die Haferflocken mit extra viel Banane ihren Weg in den Magen gefunden haben, stehe ich am eigentlichen Tagesbeginn. Bis meine Schicht beginnt bleibt noch einige Zeit und so entscheide ich mich noch etwas Warenkunde zu lernen. Apokrine und ekrine Schweißdrüsen, Salicylsäure etc.. Nebenbei versuche ich noch Materialien für den nächsten Fachbericht zusammenzusuchen. Über Zöliakie. Um wieder etwas geschafft zu haben und es von der über einen schwebenden To-Do-Liste abhaken zu können.
Ich putze meine Zähne, kämme mir das Haar und schlüpfe in meine Klamotten.
Die Arbeitswoche beginnt recht ruhig, das ändert sich aber rasch.

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich in der Bahn saß, auf dem Weg zur Schule. Ich war 18 Jahre alt und alles wirkte so betäubend, unglaublich schön und außergewöhnlich. Die Stadt verschwamm vor meinen Augen. Es fühlte sich alles so umwerfend, aufregend und kraftvoll an. Alles war möglich. Ich wusste zwar nicht, wie ich für meine Meinung einstehen sollte, wie sich echte Liebe anfühlte, wie man mit Geld umgeht oder wie ich mich in meinem Körper wohl fühlen soll, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie ich das lernen sollte. Ich handelte impulsiv und instinktiv.
Wenn ich auf die letzten sechs Jahre meines Lebens zurückblicke, sehe ich all die unbändigen, furchteinflößenden, bizarren, verwirrenden, ermüdenden und unbezahlbaren Momente, die diese Zeit so unvergesslich machten.

Nun bin ich 24 Jahre alt und -sicherlich- wünschte ich, dass ich damals so Einiges besser verstanden hätte.
Es ist nicht von Bedeutung immer wieder zurück zu blicken – viel mehr, dass man lernt, seine Glieder auszustrecken und all die kleinen und umfangreichen Details aufnimmt, die das Leben bietet – all die ernüchternden Wahrheiten über die wir stolpern.
Und das ist so Einiges: Abschiede, auf die man nicht vorbereitet ist; Projektarbeiten, die zusammenschweißen; Beziehungen, die einen zerstörten und man sich selber nicht mehr wieder erkennt; typische Ärgernisse, die ein Studium so mit sich bringt; Aufnehmen kleiner Miezekatzen…

Obwohl ich mittlerweile gelernt habe, mit vielen Situationen richtig umzugehen, stolpere ich immer noch über die Ein oder Andere. Aber das ist das Interessante am Leben: man hört nie auf zu Lernen.
Hier sind 8 Ratschläge, die ich gerne an euch und mein 18 Jahre altes Ich richten möchte.

September 17, 2014

“Wie wollen wir denn nun sein: stark, schön und erfolgreich- oder edel, hilfreich und gut?”
(Juli Zeh, “Alles auf dem Rasen”)

Bist du zufrieden mit dir selbst ?
Ich? Puh … was genau bedeutet es denn zufrieden zu sein ?

Zufriedenheit ist gemäß dem Bedeutungswörterbuch des Duden: a) innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als man hat; b) mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen o. ä. einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben. Adjektivisch ist man zufrieden (etwa‚ mit sich und der Welt).
Das ist eine sehr starre Definition, laut der Zufriedenheit nahezu mit Stillstand gleichzusetzen ist. Meiner Meinung nach definiert dies jeder für sich selbst und legt dabei die Relevanz auf die jeweiligen Lebensbereiche fest.
Doch leider ist der Mensch nicht dafür gemacht zufrieden zu sein, denn immer will er Etwas, was er nicht bekommen kann oder was sich seiner Einflussreichweite entzieht. Er giert ständig nach mehr – sein Bedarf wächst unablässig.Was auch in den richtigen Lebensbereichen gewünscht und notwendig ist, um den drohenden Stillstand entgegenzuwirken.  Aber dennoch dürfen wir nicht vergessen, worauf es wirklich ankommt im Leben. Wir dürfen den Zeitpunkt nicht verpassen und zu uns selbst und der Welt sagen, dass wir zufrieden sind. Also haltet mal einen Moment inne und denkt darüber nach, ob ihr wirklich mit den gegebenen Umständen zufrieden seid.

Seid ihr momentan nicht zufrieden, dann habe ich hier 15 kleine Schritte, wie ihr vielleicht ein wenig zufriedener werden könntet: 

Die Globalisierung macht die Welt gleicher. Was bedeuten heutzutage Zugehörigkeit und Heimat ?

Damals -in früheren Zeiten- wurde Zugehörigkeit durch die Geschlossenheit von Orten garantiert. Orte wurden durch Architektur und Landschaft, durch die Menschen, deren Dialekte und Geschichten, Bräuche und Traditionen definiert. Sie waren mehr abgeschottet gegen äußere Einflüsse. Das bedeutete damals Heimat. Doch solch einen abgeschotteten Kleinkosmos gibt es heutzutage kaum noch. Doch das bedeutet nicht, dass die Idee “Heimat” verschwindet. Sie hat sich nur verändert. Angepasst.
Jeder entwirft sich seinen eigenen Kleinkosmos, indem er sich wohlfühlt und sein kann, wie er ist.

»In Zeiten der Globalisierung ist Heimat ein zeitlicher Begriff.«, sagt Reitz, Regisseur und Autor der Trilogie »Heimat«.

Guten Morgen, Montag.

Ach nee, nicht du schon wieder. Musst du denn immer so schnell wiederkehren?
Der Sonntag war doch so nett und schön.
Und jetzt stehst du wieder vor mir und willst, dass ich früh aufstehe, mir schnell Frühstück und  einen Kaffee reinzwinge, mir den ach so erholsamen Schlaf aus dem Gesicht wasche, zur Bahn renne und dann den mürrischen Menschen die Welt erkläre.
Viel lieber würde ich mich nochmal im warmen Bett wälzen und in aller Ruhe von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden, als von dem nervtötenden, schrillen Piepsen des Weckers, der einfach nicht mit seinem Geschrei aufhören will.

Wem von euch ergeht es auch so jeden Montag?

Hier sind ein paar Tipps, wie ihr euch diesen eher unbeliebten Tag ein wenig angenehmer machen könnt:

Whoop! Dies ist der erste Post, den ich mit meinem neuen Macbook Pro schreibe! Oh Gott, ich liebe es jetzt schon.

Es gibt einige Neuigkeiten. Nur kurz eine Zusammenfassung:
Ich habe endlich meinen Bachelor of Arts und somit ein abgeschlossenes Architekturstudium. Und seit einer Woche arbeite ich in meinem neuen Beruf. Ich bin unglaublich glücklich und das Team ist einfach spitze.

Zur Zeit könnte es einfach nicht besser laufen. :)