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Der Wecker klingelt um 6.00 Uhr . Ich wache auf. Es ist noch dunkel draußen. Der erste Gedanke des Tages ist: Fit sein! Ich muss fit sein. Ausschlafen ist ein Luxus und außerdem zu viel verschwendete Zeit. Stattdessen schwinge ich meinen Körper – der noch gar nicht richtig mitbekommen hat, was eigentlich los ist – aus dem Bett. Ich bewege meinen noch nicht munteren Körper unter die Dusche und summe, um meine Stimmung zu heben. Wahrscheinlich denkt der Nachbar, seine Lüftung sei kaputt. Ich schlürfe noch halb nass in die hellerleuchtete Küche. Das Licht brennt in meinen müden Augen. Der erste Kaffee des Tages ist gegen halb sieben und so beginne ich langsam mit der Menschwerdung. Nachdem die Haferflocken mit extra viel Banane ihren Weg in den Magen gefunden haben, stehe ich am eigentlichen Tagesbeginn. Bis meine Schicht beginnt bleibt noch einige Zeit und so entscheide ich mich noch etwas Warenkunde zu lernen. Apokrine und ekrine Schweißdrüsen, Salicylsäure etc.. Nebenbei versuche ich noch Materialien für den nächsten Fachbericht zusammenzusuchen. Über Zöliakie. Um wieder etwas geschafft zu haben und es von der über einen schwebenden To-Do-Liste abhaken zu können.
Ich putze meine Zähne, kämme mir das Haar und schlüpfe in meine Klamotten.
Die Arbeitswoche beginnt recht ruhig, das ändert sich aber rasch.

Guten Morgen, Montag.

Ach nee, nicht du schon wieder. Musst du denn immer so schnell wiederkehren?
Der Sonntag war doch so nett und schön.
Und jetzt stehst du wieder vor mir und willst, dass ich früh aufstehe, mir schnell Frühstück und  einen Kaffee reinzwinge, mir den ach so erholsamen Schlaf aus dem Gesicht wasche, zur Bahn renne und dann den mürrischen Menschen die Welt erkläre.
Viel lieber würde ich mich nochmal im warmen Bett wälzen und in aller Ruhe von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden, als von dem nervtötenden, schrillen Piepsen des Weckers, der einfach nicht mit seinem Geschrei aufhören will.

Wem von euch ergeht es auch so jeden Montag?

Hier sind ein paar Tipps, wie ihr euch diesen eher unbeliebten Tag ein wenig angenehmer machen könnt:

Zum Anfang erstmal: Endlich ist mein neuer Blog live! Ich freue mich so. Wie findet ihr ihn ?
– Danke an Mario an dieser Stelle! :-*

Einige von euch haben wahrscheinlich schon von dem neuesten Outdoor-Trend gehört: Geocaching. Das ist eine Art Schatzsuche, bei der es gilt einen Behälter mittels Koordinaten zu finden, die andere Geocacher oftmals an wunderschönen Orten versteckt haben. Der Inhalt dieser Caches ist meist ein Zettel, auch Logbuch genannt, in dem man sich eintragen kann. Wichtig dabei ist, dass man von anderen anwesende Personen (sogenannte “Muggel”) unbeobachtet bleibt.
Ich persönlich finde, dass das jedes Mal ein wundervolles Ereignis ist. Man entdeckt immer wieder neue Ecken und lernt so die Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen. Besonders gefällt mir die Idee, dass man dieses Spiel auf der gesamten Welt spielen kann. Von Großstadt bis Dörfchen. Überall sind liebevoll versteckte Caches zu entdecken. Also wer Lust auf eine spielvolle Art der Erkundungstour hat, kann sich unter anderem hier die App dazu runterladen.
Viel Spaß beim Geocaching!

Dann hat mich meine Ausbildung letzte Woche nach Gotha geführt. Meine erste Dienstreise – wie aufregend.

Hi, i exist.

Die beliebteste Frage in den letzten Tagen war Folgende: “Na, wie ist es denn so?”
Solche Fragen sind ja grundsätzlich mit Relativitätstheorien gleichzusetzen, es gibt einfach keine kurze Antwort.
Das versteht jeder, der schonmal am Anfang eines neuen Kapitels in seinem Leben stand.
“Und wie ist es?” ist die berühmte Gretchenfrage. Was kann man darauf antworten?

Um richtig zu antworten bräuchte man mindestens eine halbe Stunde Zeit. Schließlich müssen ja alle neuen Erfahrungen und Empfindungen abgedeckt werden. Dennoch bleibt es öfter bei einem “Es ist toll.”.  Will man dem Gegenüber ja keinen elendslangen Bericht mit jeder noch so kleinen Einzelheit antun.
Im Ernst, wie ist das so? Nach 4 Jahren Studium, in denen man so viel gesehen und gelernt hat? Nach so vielen Menschen, die einen Eindruck bei einem hinterlassen haben? Nach 23 Jahren wieder bei Null anfangen?

“Guten Tag, ich bin neu hier und es ist toll.” Ja, ich bin ein Neuling.